Klassisch / Modern

EOS sucht in der Kombination seiner klassischen Programmen stets das Überraschende, das Abseitige, die musikalische Konfrontation und in jeder Hinsicht das Besondere.


Ein Schwerpunkt liegt hier auf herausragenden - zum Teil selten gespielten - Werken der sog. Klassischen Moderne.
Diese werden immer wieder mit Werken unserer Zeit oder der vorangegangenen Zeit bis hin zu Renaissance kombiniert.


Hierbei ist allen Programmen eine konzeptionelle Grundidee, eine semantische Klammer oder ein musikalischer Grundgedanke zu Eigen.
Diese führen das Publikum in immer wieder neue, hoch spannende und farbenreiche Klangwelten die in ihre inhaltlichen Struktur neue Perspektiven eröffnen.

Konzertprogramme (Auswahl):

 

Herbstdämmerung / Frühlingserwachen

Facetten (feat. Markus Stockhausen)

Nordlichter (feat. Camilla Hoitenga)

Herbstdämmerung / Frühlingserwachen

EOS präsentiert eine Auswahl musikalischer „Kronjuwelen“ des anglo -amerikanischen Kammerorchester-Repertoires des 20ten Jahrhunderts.
Während die erste Konzerthälfte in seiner elegischen Tonsprache tief- und abgründige Melancholie nachzeichnet, beschreibt die zweite Hälfte
in tonmalerischem Überschwang die Aufbruchstimmung amerikanischer Pioniere der 1800 Jahre.

Samuel Barber (1910 - 1981)

Charles Ives (1874 - 1954)

Benjamin Britten (1913 - 1976)

 

Aaron Copland (1900 - 1990)

Aaron Copland (1900 - 1990)

Adagio for Strings op. 11

The Unanswered Question

Serenade für Tenor, Horn und Streicher, op. 31

 

Prelude for Chamber Orchestra

Appalachian Spring

Musikalische Leitung: Susanne Blumenthal

Solisten: Wolfgang Klose (Tenor), Nicolai Frey (Horn)

Dauer: ca. 75 min plus Pause

 

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Facetten

EOS Kammerorchester Köln feat. Markus Stockhausen

 

Mit einem bunten Kaleidoskop unterschiedlichster Werke stellte sich das EOS Kammerorchester Köln bei seinem Antrittskonzert im Herbst 2008 seinem Publikum vor. Unterstützt wurde es dabei vom international renommierten Trompeter und Komponisten Markus Stockhausen. Neben zweien seiner Stücke für Trompete und Streichorchester erklingen ausgewählte Werke der Klassischen Moderne. Somit stellt EOS zwei seiner zukünftigen thematischen Schwerpunkte vor: Musik aus dem Grenzbereich verschiedener Genres sowie die versierte Aufführung von Werken der sog. Klassischen Moderne.

Michael Tippett (1905 - 1998)

Arvo Pärt (*1935)

Markus Stockhausen (* 1957)

Markus Stockhausen (* 1957)

Igor Strawinsky (1882 - 1971)

Divertimento on 'Sellinger's Round'

Silouans Song

Ascent And Pause

Miniatur einer Seelenreise

Konzert in Es - Dur für Kammerochester, „Dumbarton Oaks"

Solist: Markus Stockhausen

 

Markus Stockhausen - Trompete, Flügelhorn

 

Markus Stockhausen, geb.1957, lebt in der Nähe von Köln als freischaffender Musiker. Lange Zeit arbeitete er intensiv mit seinem Vater, dem Komponisten Karlheinz Stockhausen zusammen, der zahlreiche Werke für ihn schrieb. Heute gibt Markus international Konzerte mit vorwiegend eigener Musik. Er komponiert, schreibt Filmmusik, leitet zusammen mit Rolf Zavelberg in Köln eine Konzertreihe mit intuitiver Musik, spielt im Duo Moving Sounds mit seiner Frau, der Klarinettistin Tara Bouman, im Duo mit dem Gitarristen Ferenc Snétberger, im Trio mit Angelo Comisso und Christian Thomé, im Quartett „Electric Treasures“ mit Arild Andersen, Patrice Héral und Vladyslav Sendecki, und seit langem mit Musikern wie Fabrizio Ottaviucci, Stefano Scodanibbio und Mark Nauseef. Bis heute nahm er über 50 Cds auf. Jährlich gibt er verschiedene Kurse für Trompeter, in Improvisation oder auch zum Thema „Singen und Stille“.

 

Zum Werk

Markus Stockhausen (*1957) schreibt zu ‚Ascent and Pause’: „Vor vielen Jahren sah ich zum ersten Mal dieses Gemälde von Johannes Itten in einer Ausstellung in Essen. Es war das einzige Bild, dass mir damals gefiel und mir das Gefühl gab: da, endlich, ein Bild das mir entspricht. Ich habe es nie vergessen. (...) Das suche ich auch in meinem Stück: die wechselnde Beziehung zwischen Komposition und Improvisation. Ich liebe das Spontane, in Reaktion auf das, was um mich ist und die Offenheit für das Neue, Unerwartete.“

 

"MINIATUR einer Seelenreise" ist eine Komposition in sieben Abschnitten. Sie zeichnet in Kürze einen imaginären Lebenslauf nach, von der Entstehung, bis zur Entfaltung und dem Vergehen des Lebens.


„Mit der Konzert-Fantasie "Miniatur einer Seelenreise" für Trompete und Streichorchester gestaltete Stockhausen auf der Basis eines romantisierenden Klangteppichs seine Kantilenen und Kapriolen im stilistischen Spannungsfeld zwischen Romanze einerseits und Jazz-Ballade andererseits. Dabei nahm der 1957 geborene Komponist mit seinem sehr kultivierten, fein nuancierten und locker-leichten Trompetenton als Interpret für sich ein. “

Reiner Henn, April 2008

 

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Nordlichter

Dieses Programm ist für das EQUINOX Musikfestival Köln 2009 mit dem Schwerpunktthema ‚Norwegen’ entwickelt worden, wurde aber bereits auch an anderen Orten mit großem Erfolg aufgeführt.

 

Das geheimnisvolle Wechselspiel zwischen Licht und Meer im Norden Europas ist die Inspiration für dieses Programm des EOS Kammerorchesters Köln. ‚Aura’, ‚Nordlichter’, ‚Leuchtturm’ - die Stücke, die in diesem Konzert erklingen, fangen die magische Atmosphäre einer Polarnacht in Tönen ein.

 

In diesem reinen Streicher-Programm wechseln sich nordeuropäische Komponisten mit Werken deutscher Komponisten ab, die sich mit dem Norden auseinandersetzen: Silvia Sommers ‚Nordlichter’ reflektieren die Eindrücke einer Nordkap-Reise, Hartmut Schulz Flötenkonzert ‚Three Views of Arctic Waters’ – das Stück entstand in Zusammenarbeit mit der Flötistin Camilla Hoitenga und wurde beim EQUINOX Festival 2009 uraufgeführt – beschreibt die Welt des Polarmeeres in impressionistischen Klangmustern.

Erkki-Sven Tüür (* 1959)

Silvia Sommer (*1944)

Einojuhani Rautavaara (*1928)

Hartmut Schulz (*1964)

Dagfinn Koch (*1964)

Jean Sibelius (1865 - 1957)

Lighthouse

„Nordlichter"

Canto IV

„Three Views on Arctic Waters" (UA), concert for flute and strings

„Aura“

„Suite champêtre“ op. 98b

Solistin: Camilla Hoitenga (Querflöte)

 

„... Dabei (der Werkauswahl) besteht die Kunst, welche die EOS-Musiker exzellent beherrschen, darin, die Spannungsbögen nicht abreißen zu lassen. Blumenthal gelingt es dabei phänomenal, den musikalischen Text bei aller Tristesse lebendig zu halten. Ihre Musiker folgen ihr, dynamisch fein abgestuft, hochsensible in jedes Detail.“

(Fritz Herzog für den Bonner Generalanzeiger über das Konzert im Collegium Leoninum, Bonn 13.09.09 )

 

Ausgedehnte Reisen führten die weltweit gefragte Solistin Camilla Hoitenga nicht nur zu wichtigen internationalen Musikzentren wie Salzburg, Paris, Helsinki, oder New York, sondern auch zu Festivals in entlegeneren Orten wie dem Kreml in Moskau, Tongyeoung in Korea, der emiratischen Stadt Al Ain und der Verbotenen Stadt in Peking. Camilla Hoitengas New York-Debut wurde von Tim Page in der New York Times als "das spannendste Programm des Jahres" rezensiert. Ihre Aufführungen als Solistin mit dem Chicago Symphony und dem London Philharmonic Orchestra wurden von der Presse sowohl als "brilliant", "lebhaft und verlockend" und "charismatisch", wie auch als "ideal transparent und präzis" gefeiert.

 

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